SZ: Nach Angaben von Demonstranten wurden die Käfige 24 Stunden am Tag beleuchtet und gefilmt.
Kempf: So etwas ist völlig unzulässig. Verzeihung, wenn ich an eine Episode aus der Geschichte der Tierhaltung erinnere: Im Frankfurter Zoo wurde in den sechziger Jahren ein neues Affenhaus gebaut. Die Affen wurden darin verrückt, weil sie keine Rückzugsräume hatten. Ähnlich geht es Menschen in solchen Zellen: Wenn sie keinen abgetrennten Raum haben, wenn die Zelle immer beleuchtet wird und jeder hineinschauen kann, macht das auch Menschen verrückt.
Quelle: Süddeutsche
Safari 3 kommt in drei Versionen:
Angeblich soll das Laden der Seiten unter Windows erheblich schneller funktionieren als Microsofts Internet Explorer oder Firefox. Die Public-Beta-Phase beginnt bereits heute. Ein erster Test war extrem ernüchternd (siehe Screenshot) ... ich denke ich bleibe bei Firefox ;-)
RSS ganz einfach erklärt durch ein Video. Gelesen bei: http://berndroethlingshoefer.typepad.com
Die erste "echte" Ausgabe des neuen Full Circle Magzine ist raus.
Die Ausgabe 1 von Juni 2007 beinhaltet unter anderem die Installation von Ubuntu 7.04 "Feisty Fawn", eine einsteigerfreundliche Erklärung der Linux-Verzeichnisstruktur, Einführungen in MythTV und Scribus.
Webseite: Full Circle Magazine
Die Eigenschaften von Wellpappe werden in Kombination mit einer ausgeklügelten Faltkonstruktion eingesetzt um unglaubliches zu bekommen: Möbel aus Pappe. Was unmöglich klingt, wird flächendeckend für Messen oder Ausstellungen eingesetzt. Mit dem Rohstoffgewicht von ca. 1kg wird eine bis zu 1000-fache Tragfähigkeit durch cleveres falten erziehlt.
Webseite: http://www.stange-design.de
Irgendwas läuft hier doch fürchterlich falsch. In den "Gefangenensammelstellen" werden inhaftierte G-8-Demonstranten massenhaft in Käfigen gehalten - bei Dauerbeleuchtung und ohne anständige Versorgung und auch ohne Rechtsbeistand. Ich war immer felsenfest davon überzeugt, dass sowas in einer Demokratie wie Deutschland unmöglich sein würde. Wir sind ja schließlich weder irgendeine Bananenrepublik, noch haben wir Probleme dabei Stimmzettel richtig auszuzählen. Scheinbar habe ich mich leider geirrt...
Quelle: Spiegel Online

Wohl kaum. "Bild" schlägt heute Terror-Alarm beim G8-Gipfel. Aber lesen Sie die ganze Geschichte besser bei BILD-Blog.
Trotz guter Fortschritte konnte die Totalüberwachung in Deutschland noch nicht komplett umgesetzt werden, unpatriotische Richter, Bürger und eine handvoll Politiker weigern sich doch tatsächlich dabei mitzumachen...
Die anfallenden Kosten der Überwachung schaden dem Wirtschaftsstandort Deutschland und schwächen unser Wirtschaftswachstum, unser Innenminister (sie wissen schon, der Mann der in der Spendenaffäre die Bar-Spende von 100.000 D-Mark vom Waffenlobbyisten Schreiber für die CDU angenommen hat) grämt sich ob des mangelhaften Schutzes vor terroristischen Anschlägen. Die Aktion "Informiert Wolfgang" löst alle diese Probleme auf einen Schlag und bindet darüber hinaus das Volk endlich wieder in die Bewahrung der inneren Sicherheit ein. Partizipation ist machbar: auch völlig anständige und harmlose Menschen können Wolfgang helfen: http://informiert-wolfgang.de
Es gibt wenige Dinge bei denen so klar zwischen Schwarz und Weiß unterschieden wird wie beim Thema Microsoft. Zum einen hat fast jeder dazu eine Meinung - solides Halbwissen, weil man schon mal damit gearbeitet hat ;-) - und es ist fast unmöglich eine neutrale Position zu haben.
Neutral formuliert ist die Firmenstrategie von Microsoft wettbewerbs- und nicht kundenorientiert. Böswillig ausgelegt sieht man das Ganze als Kampf. Nicht als Kampf für den Verbraucher, für das bessere Produkt oder gegen Fehler, sondern sondern primär als Kampf gegen jegliche Konkurrenz.
In der Regel beruhen Änderungen an Produkten oder Neueinführungen aus dem Hause Microsoft immer auf folgenden Grundsätzen:
Ein gutes Beispiel dafür sind die ständigen Inkompatiblitäten von Microsoft Produkten mit Standards. Fragen Sie Webdesigner und Programmierer wenn sie das nicht glauben!
Es fängt bei der Zeichensatznorm ISO-8859-1 an, geht über DOM und JScript hin zu HTML und CSS. In der Regel arbeiten Microsoft-Vertreter in den Standardisierungsgremien produktiv an der Ausarbeitung neuer Standards mit! Dennoch werden diese Standards in den Microsoft-Produkten oft inkompatibel implementiert. Wohl kaum ein Zufall...
Es gibt vier neue Bugs in den Browsern (zwei je Browser). Das Problem im Internet Explorer wird als "kritisch" eingestuft, bei Firefox immernoch als "major bug". Die kritische Lücke betrifft sowohl den IE 6 als auch Version 7. Es ergeben sich für Hacker durch die Schwachstellen eine Fülle an Möglichkeiten, bösartigen Javascript-Code auf angegriffenen PCs ausführen zu lassen.
Zalewski in seinen Kommentaren zur Demonstration der Lücke beim IE:
In other words, the entire security model of the browser collapses like a house of cards and renders you vulnerable to a plethora of nasty attacks; and local system compromise is not out of question, either.
Der vollständige Artikel: http://lists.grok.org.uk/pipermail/full-disclosure/2007-June/063712.html
Was Suchtexperten schon länger befürchtet haben, ist in einer Langzeitstudie bestätigt worden: Mehr als ein halber Liter Bier am Tag kann gravierende Folgen haben.
- Regelmäßiger Genuss von Alkohol schadet schon in kleinen Mengen.
- Bei Männer liege die "risikoarme Schwellendosis" bei einem halben Liter Bier oder einem Viertel Wein
- Bei Frauen ein achtel Liter Wein oder ein viertel Liter Bier
- Selbst bei geringerer Alkoholdosis sollten zwei alkoholfreie Tage pro Woche, sowie mehrere Wochen im Jahr eingehalten werden
- Alkohol spiele eine wesentliche Rolle nicht nur bei Leberschäden, sondern auch bei Krebs (60% aller alkohlbedingter Krebsfälle sind Brustkrebs) und psychische Erkrankungen wie Depressionen.
Eine gesundheitsfördernde Wirkung von Alkohol gebe es nur in einem ganz eng umgrenzten Rahmen, sagte der DHS-Vorsitzende Prof. Jobst Böning im Interview mit der Süddeutschen.
Bei älteren Männern mit Herzinfakt- oder Hirnschlagrisiko könnten geringe Mengen Alkohol die Risiken reduzieren. Diese Wirkung schlage aber schon bei einem geringfügig erhöhten Konsum in sein Gegenteil um. Der Effekt wird maßlos überschätzt.
Bisher konnten Mac-User OpenOffice nur im X11-Look verwenden, eine erste Vorabversion im normalen Aqualook steht jetzt zum Ausprobieren bereit.
Für einen Produktiveinsatz ist die Vorabversion von OpenOffice laut Entwickler nicht geeignet. Denn viele grundlegende Funktionen arbeiten noch nicht wie gewohnt.
OpenOffice.org mit Aqua-Unterstützung steht zum rumspielen und testen unter anderem in deutscher Sprache als Download für Intel- und PowerPC-Systeme bereit.
Webseite: http://porting.openoffice.org/mac/download/aqua.html
Die Jahresgesamtbezüge von Führungs- und Fachkräften der Informationstechnologie sind um durchschnittlich 3,0 Prozent gestiegen. Derzeit verdienen IT-Führungskräfte im Schnitt ein Jahresgesamtgehalt von 105.000 Euro. Eine Fachkraft der IT erhält hingegen im Durchschnitt 60.000 Euro. Dies sind Ergebnisse der Vergütungsstudie „Führungs- und Fachkräfte in der Informationstechnologie 2007“ der Managementberatung Kienbaum, die in diesem Jahr zum 34. Mal aktuelle Entwicklungen am IT-Arbeitsmarkt analysiert. „Sich rasch verändernde Tätigkeiten, Berufsbilder und Anforderungen prägen die aktuelle Situation. Das macht auch große Sprünge beim Geld möglich – wenn Mitarbeiter flexibel sind und Verantwortung übernehmen“, erklärt Christian Näser, Projektleiter der Studie bei Kienbaum.
Mit der Personalverantwortung steigt das Einkommen
An der Kienbaum-Studie beteiligten sich 192 Unternehmen, die Vergütungsangaben zu 5.682 Einzelpositionen von Führungs- und Fachkräften in der Informationstechnologie lieferten. Neben betrieblichen Faktoren nehmen positions- und personenspezifische Aspekte Einfluss auf die Vergütungsstruktur. Auf Ebene der leitenden Führungspositionen liegt die Gehaltsspanne bei 84.000 Euro bis 117.000 Euro jährlich. Daran knüpft das Jahresgesamtgehalt der fachkräftigen Kollegen mit 49.000 Euro bis 71.000 Euro an. Die Personalverantwortung steigt tendenziell mit der Größe des Unternehmens bzw. der Abteilung. Ein „Leiter des IT Management“ erhält in einem Betrieb von bis zu 100 Mitarbeitern ein durchschnittliches Jahresgehalt von 95.000 Euro. Mit über 5.000 Mitarbeitern verdient er auf gleicher Position durchschnittlich 169.000 Euro im Jahr.
Quelle: Kienbaum
Jörg Thadeusz erzählt im Interview mit der Berliner Zeitung was er als "Bild"-Chef machen würde.
Zuletzt gebe ich noch eine Sonderseite in Auftrag. Die "Bild"-Leute sollen sich mit Foto vorstellen und hinschreiben, was sie bisher für ihr Blatt gemacht haben. Der Leser weiß dann, wer dafür zuständig ist, die Eltern von verunglückten Kindern zu belästigen. Oder wer Prominente unter Druck setzt, die nicht kooperationswillig sind. Oder wer sich die Kampagnen gegen angebliche Sozialschmarotzer ausdenkt. Weil es eine einigermaßen griffige Schlagzeile braucht steht oben drüber: "Wir waren schon als Kinder nicht so toll".
Das vollständige Interview: Berliner Zeitung
Apple verkauft jetzt über seinen Musikladen iTunes digitale Musik ohne digitale Rechteverwaltung (DRM). Allerdings werden die Musik-Dateien beim Verkauf mit dem Namen und der E-Mail-Adresse des Kunden markiert.
Um es selber zu überprüfen: Mit dem UNIX strings Befehl selektiert man den Text in der Datei und mit grep sucht man nach beispielsweise dem Namen.
strings 01 Ooh La.m4a | grep name
Quelle: tuaw
Wolfgang Schäubles Idee, Computer - ohne Wissen der Betroffenen - durch das Bundeskriminalamt per sogenannten "Bundestrojaner" durchsuchen zu lassen, soll mit allen Mitteln von der CDU durchgedrückt werden - notfalls mit einer Grundgesetzänderung. In einem Interview in der Berliner Zeitung bekräftigte er dies, unbeeindruckt von der Kritik der Datenschützern und des Koalitionspartners SPD.
Eine Studie prognostiziert für die nächsten Jahre ein Wachstum von durchschnittlich 26 Prozent für Open-Source-Software. Betrug der Umsatz 2006 weltweit rund 1,8 Milliarden US-Dollar, sollen 2011 bereits 5,8 Milliarden US-Dollar mit Open Source umgesetzt werden. Das Wachstum sei vor allem durch die Nachfrage der Kunden getrieben, zusätzlich erhöhe das Interesse großer Unternehmen an Open Source die Akzeptanz.
Quelle: heise
Der Inquirer schreibt:
CRN Testers shocked
After a week of testing, Computer Reseller News testers have found that Windows Vista is only marginally more secure than its predecessor Windows XP.
The review said that Vista is 'riddled with holes', despite its much touted multilayer security architecture and embedded security tools.
It provided no improvement in virus protection. Vista brings little or no security gains over its predecessor against such threats as RDS exploits, script exploits, image exploits, VML exploits, malformed Web pages and known malicious URLs, the Test Centre found. Both failed to detect two worms and a virus.
Webseite des Reviews: Computer Reseller News