Montag, 14. Mai 2007

geek_happens, cc

Quelle: geek happens, Lizenz: CC


Montag, 14. Mai 2007

Iris Scanner, Quelle: Qritek

IRIBIO-Maus, Quelle: coolest gadgets

... Netzhautscanner kommt heute.

Die optische Maus Iribio hat einen eingebauten Iris Scanner, mit dem man eine eindeutige Identifikation eines Benutzers vornehmen kann. Um die Iris zu scannen, muss man die Maus ca 3 - 5 cm vom Auge entfernt halten.

Zwei Fragen drängen sich mir dabei auf:

  1. Sieht es nur bescheuert oder schon sehr bescheuert aus, wenn man sich ständig die Maus vors Auge hält?
  2. Wie viele hat Wolfgang Schäuble wohl schon bestellt?

Hersteller: Qritek


Montag, 14. Mai 2007

Da denkt man sich doch seinen Teil ... Der Rubel rollt für die CDU: Der russische Gaskonzern Gazprom bereitet seinen Einstieg in deutsche Energieunternehmen nun auch mit Anzeigen im Mitgliederblatt der NRW-CDU vor. Mit einer 20.000 Euro teuren Anzeige wirbt Gazprom für "zuverlässige Partnerschaft". Gazprom gilt als möglicher Partner für einen Börsengang der Ruhrkohle AG im CDU-regierten Nordrhein-Westfalen.
Quelle: turi2


Sonntag, 13. Mai 2007

In den vergangenen zwölf Monaten hat sich laut einer Analyse von Ikarus die Zahl der unerwünschten Nachrichten in den Postfächern der Web-Nutzer verdoppelt. Danach hat in den vergangenen Monaten vor allem der Spam mit Penny-Stock-Options stark zugenommen.

Der Heise-Newsticker schreibt dazu: Mit diesen E-Mails sollen Börsenneulinge zum Kauf wertloser Aktien verleitet werden, die dadurch im Wert steigen. Die Urheber der Nachrichten können daraufhin ihre eigenen Pakete zu einem überhöhten Preis losschlagen – danach fällt der Wert wieder, die Käufer bleiben auf ihren Aktien sitzen.

Die Statistik von Ikarus finden Sie hier: http://www.ikarus.at/statistiken/statistiken.htm


Sonntag, 13. Mai 2007

Schokolade, Autor: farfalla, Quelle: photocase

Autor: farfalla, Quelle: photocase.de

Im Kampf gegen Übergewicht ziehen Politiker alle Register. Es wurde eine Steuererhöhung, von den bisher veranschlagten sieben Prozent (dieser ermäßigte Satz gilt bisher für die meisten Nahrungsmittel), auf die vollen 19 Prozent ins Gespräch gebracht.

Ursula Heinen (ernährungspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion), sagte der "Bild am Sonntag":

„Dass auf Naschzeug nur sieben Prozent Mehrwertsteuer erhoben werden, ist nicht nachvollziehbar.“

Wie viele weibliche Wählerstimmen diese Aktion wohl kosten wird? ;-)


Sonntag, 13. Mai 2007

Quelle: Wikipedia, Christina Horvat, Lizenz: GFDL

Quelle: Wikipedia, Christina Horvat
Lizenz: GFDL

Unbestritten ist, dass Handy-Ladegeräte auch dann Strom verbrauchen, wenn sie nur in der Steckdose stecken, aber gerade kein Mobiltelefon aufgeladen wird. Das ist sehr einfach nachvollziehbar, weil die Netzteile sich erwärmen, sobald sie angeschlossen werden. Nach jedem Ladevorgang wird der Nutzer jetzt bei drei neuen Nokia-Modellen zum Ausstöpseln animiert. Bisher dachte ich es wäre eine Selbstverständlichkeit so etwas über den Stromverbrauch zu wissen - scheinbar nicht.

Fragt man sich unwillkürlich wann eine Meldung "Ihr Telefonat ist beendet, bitte legen Sie auf" eingebaut wird ...


Freitag, 11. Mai 2007

springer_klima.png

Screenshot von Bild.de

Klimawandel ist ein ernstes Problem - keine Frage. Eigentlich auch nicht seicht interessant genug für die Zeitungen mit den großen Buchstaben. Verwundert habe ich in den letzten Wochen bemerkt wie sehr im Springerkonzern auf "Öko" gemacht wird. BLÖD BILD wollte die Welt retten. Wirkte auf mich einfach nur wie Größenwahn, abgesehen davon ist die Zeitung ja für Panikmache bekannt - alleine schon weil sie daran Geld verdienen. Scheint diesmal wieder der Fall zu sein. So gibt es jetzt, nach Wochen der Vorbereitung Berichterstattung das passende Produkt zu kaufen: http://www.bild-oekostrom.de. Ein Schelm wer dabei Böses denkt...


Freitag, 11. Mai 2007

Rund um den Kommentar-Krieg im Hause Springer, nachzulesen u.a. beim Spiegel und BILDblog (wirklich lesenswert), schreibt auch die Süddeutsche Zeitung zum Thema.

Wenig später wurde Poseners Beitrag vom Onlineportal der Zeitung entfernt, aber da hatten sie bei BILDblog schon die Copy- & Paste-Taste gedrückt.

Was liest man da? Die Copy- & Paste-Taste wurde gedrückt???

Lieber Christian Kortmann, ihr Artikel war wirklich nett, aber vielleicht hätten es Begriffe wie "kopiert" oder "gespeichert" auch getan. Trotz intensiver Suche konnte ich bei mir bisher keine Copy- und Paste-Taste finden...

Man könnte vermuten das die Taste "Druck" bzw. "Print Screen" gemeint ist, damit überträgte man unter Windows eine Kopie des Bildschirminhaltes in die Zwischenablage. Wo das "Paste" dann aber herkommen soll, bleibt schleierhaft ;-)


Donnerstag, 10. Mai 2007

Quelle: Wikipedia, Autor: Christian Horvat, Lizenz: CC

Quelle: Wikipedia, Christian Horvat
Lizenz: CC

Hat sich der gesunde Menschenverstand durchgesetzt?
Sind wir vielleicht doch nicht alle Verbrecher, deren Fingerabdrücke gespeichert werden?

Der Weichspüler für die Grundrechte scheint (zumindest vorerst) keine Anwendung zu finden, denn die Fingeradrücke werden zunächst doch nicht bei Passbehörden gespeichert. Die Union ist mit ihrem Vorstoß für eine Speicherung von Fingerabdrücken erstmal gescheitert.

In der abschließenden Verhandlungsrunde über das Passgesetz auf Expertenebene lehnte die SPD einen Kompromiss der CDU/CSU kategorisch ab. „Das wollen wir nicht, und damit Ende der Durchsage“, betonte der SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz nach dem Gespräch in der Welt.

Man kann nur hoffen, dass dies so bleibt. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble schafft mit seiner verbalen und realen Weichspülung unserer Grundrechte eigentlich erst viele Gefahren die er abwehren will. Insbesondere die Gesetzgebung während der Nazizeit hat gezeigt, dass man letztlich auch das größte Unrecht in Gesetzes- oder Verfassungsform niederschreiben kann. Die Erfahrungen aus dieser Zeit haben zum Entstehen des Grundgesetzes in seiner jetzigen From geführt. Weg vom Begriff des Rechtspositivismus als alleiniges Merkmal des Rechts.


Donnerstag, 10. Mai 2007

Die für den Monat Mai im Rahmen des Patch-Days erschienenen Updates sind in der Lage, die CPU des PCs so stark auszulasten, dass der Rechner quasi nicht mehr funktionsfähig ist.

explorer.pngIch habe ein bischen gebraucht um die Taktik Microsofts zu verstehen, aber wenn man es mit ein wenig Abstand betrachtet macht es schon Sinn: Ein PC der gar nicht mehr reagiert, wird auch nicht auf Hackerangriffe reagieren...

Sollte man seinen PC in besagtem Fall doch lieber Angriffen aussetzen wollen, kann man das Problem mit ein wenig Nachdruck lösen.

Mit der Tastenkombination [STRG] + [ALT] + [ENTF] den Taskmanager starten und die Explorer.exe des Windows-Explorer beenden. Danach über den Menüpunkt Datei | Neuer Task (Ausführen) die Explorer.exe wieder starten. Daumen drücken und alles wird wieder gut (vielleicht - wer weiß das schon so genau bei Produkten der Firma aus Redmond, da ist das Wort "gut" eh immer äußerst relativ...)


Donnerstag, 10. Mai 2007

Screenshot von vavolo.com

Screenshot von vavolo.com

Endlich! Meine Gebete wurde erhört:

USB-Sticks im Fastfoodlook.

Das schlimmste an diesem sinnlosen individuellen Spielzeug ist wohl, dass es auch dafür Käufer gibt...

Weitere "indivuelle" Designs unter http://www.vavolo.com/freshlybakedusb.asp


Mittwoch, 09. Mai 2007

Zu Schäuble darf man geteilter Meinung sein. Was unser Innenminister in den letzten Monaten an datensammelwütigen Projekten vorrangetrieben hat

  • Bundestrojaner
  • Vorratsdatenspeicherung
  • Biometrische Fotos
  • zentrale Datenbanken woimmer man auch gerade hinsieht
  • RFID-Chips in Pässen

liest sich wie ein Wunschzettel der Stasi. Finden scheinbar nicht alle beängstigend. Das dies für einen Rechtsstaat auf Dauer viel bedrohlicher ist, als die Angst vor Terrorismus, erkennen leider auch nur wenige. Sowas steht wohl auch eher nicht in BLÖD BILD, aber da spielt der Text ja eh eine untergeordnete Rolle. Onlinedurchsuchungen und Bundestrojaner bekommen im Zusammenhang mit e-Voting noch mal einen ganz besonders bitteren Beigeschmack - böse Informatikerzungen behaupten es wäre pure Ironie.

Wenn aber Schäuble dem Stern sagt Die Unschuldsvermutung heißt im Kern, dass wir lieber zehn Schuldige nicht bestrafen als einen Unschuldigen zu bestrafen. Der Grundsatz kann nicht für die Gefahrenabwehr gelten. Wäre es richtig zu sagen: Lieber lasse ich zehn Anschläge passieren, als dass ich jemanden, der vielleicht keinen Anschlag begehen will, daran zu hindern versuche. Nach meiner Auffassung wäre das falsch.

und sich die Medien darauf stürzen und Stasi-Vergleiche machen, sind die Verfasser einfach nur dumm ungebildet.

Um den Sachverhalt zu erklären muss ich ein wenig ausholen und wir müssen klären was die Unschuldsvermutung eigentlich ist.

Die Unschuldsvermutung erfordert, dass der Beschuldigte eines Strafverfahrens bis zum rechtskräftigen Beweis des Gegenteils als unschuldig gilt und so behandelt wird. Das gilt sowohl für das Strafverfahren und die daran beteiligten Organe, als auch für die Medien, die über das Strafverfahren berichten.

Die Unschuldsvermutung ist Bestandteil des Rechtsstaatsprinzips (Art. 20 GG). Im deutschen Grundgesetz ist die Unschuldsvermutung nicht ausdrücklich vorgesehen, folgt aber aus Art. 6 Absatz 2 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK). Artikel 6 Absatz 2 der EMRK lautet:

„Jede Person, die einer Straftat angeklagt ist, gilt bis zum gesetzlichen Beweis ihrer Schuld als unschuldig“

Daraus folgt auch, dass der Beschuldigte im Verfahren unvoreingenommen behandelt werden muss.

Quelle: Wikipedia

Anders als im Strafprozessrecht findet im Gefahrenabwehrrecht die Unschuldvermutung grundsätzlich keine Anwendung. Die Maßnahmen der Gefahrenabwehr sind unabhängig von einer juristischen "Schuld". Es findet hier keine formalisierte Beweisaufnahme statt und es kommt nicht zu einem Schuldspruch. Die Eingriffe im Zusammenhang mit Gefahrenabwehrmaßnahmen sind aber grundsätzlich nur möglich bei Vorliegen einer Gefahr im polizeirechtlichen Sinne und dürfen grundsätzlich auch nur gegen einen Störer angewendet werden.

Man muss differenzieren, auch wenn es manchmal unpopulär ist ;-)


Mittwoch, 09. Mai 2007

Den kleinen Unterschied zwischen solidem Desinteresse an gedruckter Verdummung und beißendem Spott möchte ich Anhand der BLÖD BILD-Zeitung verdeutlichen.

Aussage: Bild geht nach Berlin.
Frage: Ja und?

Mangelndes Interesse lässt sich bei diesem Beispiel sofort erkennen. Durchaus verständlich. Wen interessiert in Zeiten der allgegenwärtigen Medien und globaler Vernetzung schon in welcher Stadt die Redaktion sitzt und Müll Nachrichten erfindet schreibt.

Viele vermuten (ich auch), dass die folgende Aussage aus dem Titanic Magazin den Kern der Sache viel besser trifft:

Die Stadt jubelt, Menschen tanzen auf den Straßen – Hamburg kann sein Glück nicht fassen: Bild, Deutschlands größte Tageszeitung, verlegt ihre Redaktion nach Berlin! Aber warum? Bild-Chef Kai Diekmann: „Berlin ist vulgär, peinlich und pleite, bietet uns also eine optimale Arbeitsumgebung. Zum anderen: Bild hat seit jeher diese natürliche Affinität zu Hundekot, da ist Berlin logischerweise erste Wahl.“


Dienstag, 08. Mai 2007

ripple Money Education Food Water Es war wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis man durch Klickspenden Armut bekämpfen kann. Ripple.org macht es möglich. opera_kontextmenue.gifErinnert mich ein wenig an die Werbebanner die man sich vor ein paar Jahren auf seinem PC einblenden lassen konnte und dafür ein paar Cent bekommen hat. Wer nicht den ganzen Tag Zeit hat durch Mausklicks die Welt zu retten, aber trotzdem etwas tun möchte: Opera bietet so eine praktische Funktion im Kontextmenü... "Automatisch neu laden". So wäre es (moralisch zwar ein wenig fragwürdig) technisch durchaus möglich die Links http://www.ripple.org/give.php?p=money, http://www.ripple.org/give.php?p=education, http://www.ripple.org/give.php?p=food und http://www.ripple.org/give.php?p=water in einzelnen Tabs zu öffnen und durch die "Automatisch neu laden"-Funktion regelmäßig etwas Gutes zu tun. Ob dies so im Sinne des Erfinders gewesen ist, darf bezweifelt werden. Vorallem da ja inzwischen fast jeder eine Flatrate hat...


Dienstag, 08. Mai 2007
ThunderbirdDieses Problem hat mich geradezu verfolgt: Das Anklicken von Links aus Thunderbirdmails funktionierte nicht mehr. Weder mit Firefox, noch mit Opera. Selbst der nichtsnutzige IE wollte es nicht. Was gab es nicht unzählige Lösungswege im Netz (Internet Explorer als Standardbrowser setzen, Registrykeys ändern etc.), aber nichts hat geholfen. Letztendlich hat ein Arbeitskollege von mir den richtigen Weg gefunden.
In Thunderbird unter Extras --> Einstellungen--> Konfiguration bearbeiten ... in der about.config die Variable network.protocolhandler.external.http von false auf true setzen.


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